Blick in die Geschichte

  • 1920
    Erstmals wird in der Pfarrgemeinde St. Laurentius zu Wolfach von „caritativer Tätigkeit“ gesprochen.
  • 1922
    Konstituierung eines Ortsausschusses durch Ehrenamtliche, die sich in Zusammenarbeit mit dem Diözesan-Caritasverband Freiburg der Caritas in der Pfarrgemeinde annehmen.
  • 1945
    Gründung eines Caritasverbandes mit Sitz im Katholischen Pfarramt Wolfach. Die Hilfsangebote richten sich vor allem an die Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Die Ehrenamtlichen sind mit der Fülle der Aufgaben zunehmend überfordert. Dekan Gottlieb Huber erkennt die Notwendigkeit zur Einrichtung eines Caritassekretariates.
  • 1. Februar 1957
    Ein Caritassekretariat wird am Kirchplatz im Gebäude der heutigen Sozialstation eingerichtet. In verschiedenen Gemeinden des Landkreises Wolfach werden regelmäßig Außensprechstunden angeboten. Seit Beginn der 60er Jahre werden Kindererholungsmaßnahmen durchgeführt. Daneben ist die Adoptionsvermittlung ein Arbeitsschwerpunkt.
  • 1. Januar 1965
    Eine zweite hauptamtliche Stelle wird für den Bereich Verwaltung eingerichtet. Das Sekretariat erhält die neue Bezeichnung „Caritasverband für den Landkreis Wolfach“. Erster Vorsitzender des Verbandes ist Dekan Gottlieb Huber.
  • 15. Juli 1966
    Die Familienpflegestation wird gegründet.
  • 15. Januar 1967
    Für den Portugiesischen Club werden Kellerräume im Gasthaus Salmen angemietet.
  • 1. November 1971
    Die Erziehungsberatungsstelle beginnt ihre Arbeit.
  • 1. April 1972
    Nach langer Suche und mehreren Ortswechseln findet der Caritasverband geeignete Räumlichkeiten in der Vorstadtstraße 66.
  • 19. November 1975
    Der mobile Mahlzeitendienst „Essen auf Rädern“ wird erstmals aktiv.
  • 1. Januar 1976
    Der Caritasverband wird Mieter im Wolfacher Schloss.
  • 1984
    Eine zweite Sozialarbeiterstelle wird eingerichtet.
  • 1989
    Es werden neue Räume im Gemeindehaus der Pfarrgemeinde St. Laurentius bezogen. Die Betreuung von Aussiedlern und Asylbewerbern wird ein wichtiges Aufgabenfeld. Zur Bewältigung der Arbeit kommen weitere Sozialarbeiterstellen hinzu.
  • 1995
    Aus dem Caritasverband wird nun auch der rechtlich eigenständige „Caritasverband Wolfach-Kinzigtal e.V.
    Die Informations-, Anlauf- und Vermittlungsstelle für Pflege und Versorgung im Kinzigtal (IAV-Stelle) nimmt ihre Arbeit auf. Sie wird von den Kommunen und fast allen Diensten und Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe im Kinzigtal mitgetragen.
  • 1997
    In Zell a.H. eröffnet der Caritasverband in der dortigen Sozialstation ein Büro, das vom Caritassozialdienst und von der Psychologischen Beratungsstelle genutzt wird.
    Ortenaukreis und Caritasverband vereinbaren, dass im Kreiskrankenhaus Wolfach die Caritas die Aufgaben des Krankenhaussozialdienstes wahrnimmt.
    Die Beratung von überschuldeten Menschen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Der Dienst „Soziale Beratung für Schuldner“ übernimmt diese Aufgabe.
    Die ambulanten Besuchs- und Hospizdienste werden gegründet.
  • 1998
    Der Caritasverband beteiligt sich an der Neuorientierung der offenen sozialen Dienste in der Erzdiözese. Der Caritassozialdienst (CSD) wird als Fachbereich etabliert. Er ist Erstanlauf- und Clearingstelle für Rat Suchende und wird personell aufgestockt.
    Das Caritasbüro Haslach beginnt seine Arbeit als Außenstelle. Hier sind ständig zwei Mitarbeiter für den Caritassozialdienst und die IAV-Stelle zuständig.
  •  August 2003
    Die Kirchengemeinden übertragen dem Caritasverband die Trägerschaft der Kirchlichen Sozialstation Kinzig-Gutachtal und mit der Sozialstation St. Raphael in Zell a.H. wird eine Geschäftsführungsvereinbarung getroffen.
  • Oktober 2008
    In Haslach beginnt das Alfred-Behr-Haus als Altenpflegeheim in der Trägerschaft des Caritasverbands seine Arbeit.
  • 1. November 2009
    Der Caritasverband zieht von Wolfach in das Caritashaus Haslach und ergänzt das dortige Sozialzentrum. In Haslach sind erstmals alle Dienste des Verbandes unter einem Dach vereint. In Wolfach bleibt ein Caritasbüro in den Räumen der Sozialstation.
  • 2010
    Der Verband nennt sich nun „Caritasverband Kinzigtal e.V.“
  • 1. März 2011
    Der Pflegestützpunkt Ortenaukreis eröffnet im Caritashaus eine Außenstelle.
  • 1. Juli 2012
    Der Caritasverband und das Sozialwerk St. Jakobus e.V. schließen eine Geschäftsführungsvereinbarung für das Pflegeheimes St. Jakobus in Schutterwald.
  • 1. Juli 2013
    Der Caritasverband und die Sozialstation der Raumschaft Haslach e.V. schließen eine Geschäftsführungsvereinbarung für die Sozialstation in Haslach.
  • 1. Januar 2017
    Der Verein Sozialstation der Raumschaft Haslach e.V. verschmilzt mit dem Caritasverband Kinzigtal e.V.. Die Sozialstation und die Tagespflege werden vom Caritasverband Kinzigtal e.V. weitergeführt.
  • 13. November 2017
    Das Sozialwerk St. Jakobus Schutterwald e.V. überträgt die Betriebsträgerschaft des Pflegeheims St. Jakobus an den Caritasverband Kinzigtal e.V.
    Der Caritasverband Kinzigtal e.V. eröffnet das neue Pflegeheim St. Jakobus und die Tagespflege St. Jakobus im neu von der Gemeinde Schutterwald erbauten Gebäude in der Bahnhofstraße 1 in Schutterwald.